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André Butzer: Exhibitions Galerie Max Hetzler 2003–2022
Auszüge aus Katalogtexten, Rezensionen, Pressemitteilungen und Zitaten des Künstlers


Englisch
Softcover mit Schutzumschlag
16,5 x 22 cm
384 Seiten
243 Farbabbildungen
978-3-947127-28-3
vergriffen

 

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Im Jahr 2003 eröffnet der Maler André Butzer seine erste Ausstellung in der Galerie Max Hetzler Berlin unter dem Titel Chips und Pepsi und Medizin. Es ist die Zeit seines künstlerischen Durchbruchs und in den folgenden 20 Jahren zeigt er seine Werke in verschiedenen Räumlichkeiten der Galerie bei insgesamt 17 Einzel- sowie 10 Gruppenausstellungen, die er teils selbst ins Leben ruft. Das vorliegende Buch dokumentiert seine künstlerischen Inszenierungen mit Installationsansichten und großformatigen Abbildungen aller Werke, angereichert mit zeitgenössischen Texten aus Katalogen, Rezensionen und Pressemitteilungen zu jeder Schau. In diesem Kontext werden Entwicklung und Kontraste der verschiedenen Bildserien besonders deutlich. Butzer beginnt mit einem Kosmos idiosynkratrischer Protagonisten, die im Bildraum wie auf einer Bühne vor einer Kulisse abstrakter Malerei stehen. Sie reichen in die Lebenswelt der westdeutschen 1980er-Jahre zurück, in denen der Künstler aufwuchs: Familienbilder, Friedens-Siemense, N-Häuser, Heldenfiguren wie Hölderlin, Disney oder der liebe Gott. Bald folgen rein abstrakte Serien mit komplex bunter Linienführung oder minimalistisch grauen oder schwarzen Farbflächen, stets lebendig und mit freiem Strich komponiert. In all diesen Werkgruppen geht es Butzer um die Mittel der Malerei, und so findet er auch im Prinzip der Serie neue Freiheiten: „Wiederholung ist ein Thema, dem ich mich widmen muss, aber innerhalb der Wiederholung wiederhole ich mich nie.“

 

„Ich versuche, so wenig wie möglich mit Absicht an die Bilder zu denken. Ich folge dem Licht. Ich verfolge seinen Schein mit den Augen, sehe mir beim Sehen zu und erfasse die Tiefe im Raum als Dunkelheit im Licht. Ich messe die Kräfte in der Landschaft und erfahre den ehemaligen Naturraum als Schicksal, auch als sich offenbarende Traurigkeit und als Schmerz. Ich empfinde den Wind als die starke Kraft der Erbaulichkeit, Traurigkeit und der Wiederkehr.“ — André Butzer

 

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In Zusammenarbeit mit Galerie Max Hetzler Berlin | Paris | London